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Bestattung

Letztes Abendmahl

Manche Menschen würden gerne noch einmal an der Abendmahlsfeier teilnehmen, können aber nicht (mehr) zur Kirche kommen, weil es Krankheit, Alter oder äußere Umstände verhindern.

Es ist uns als Kirchengemeinde wichtig, dass solche Menschen nicht vergessen sind. Auch sie gehören zur Gemeinschaft der Christinnen und Christen. Deshalb sollen auch sie das Abendmahl empfangen können. Aus diesem Grund bieten wir die Möglichkeit einer Hausabendmahlsfeier an.

Beim Hausabendmahl kkommt die Pastorin mit Brot und Wein ins Haus, Krankenhaus, Altersheim oder Hospiz, um im kleinen Kreis gemeinsam Abendmahl zu feiern. Wie bei einem Abendmahl in der Kirche wird dabei gesungen, gebetet und Brot und Wein geteilt.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Pastorinnen.

Aussegnung

Traditionell wurde früher zu Hause gestorben und deshalb auch im Haus oder in der Wohnung des Verstorbenen von ihm im Kreis seiner Familie und engsten Angehörigen Abschied genommen. In vielen Dörfern gibt es diese Tradition der Aussegnung des Verstorbenen im Wohnhaus noch immer.

Auch in Stellingen ist dies möglich: Wenn ein Angehöriger im Sterben liegt oder bereits gestorben ist, ist es möglich, unsere Pastorinnen anzurufen. Die Pastorin wird dann so schnell wie möglich zu Ihnen ins Haus kommen und Sie beim Abschied begleiten. Bei der Aussegnung im Haus hören wir auf ein tröstendes Bibelword, sprechen (gemeinsam) einen Psalm und befehlen im Gebet den Verstorbenen der Liebe und Ewigkeit Gottes an.

Wenn ein Angehöriger im Krankenhaus oder Hospiz verstirbt, ist auch dort eine Aussegnung möglich. Diese wird in der Regel von den KrankehauspastorIn oder PastorInnen im Hospiz durchgeführt. Möchten Sie, dass Ihre Gemeindepastorin diese Aussegnung durchführt, teilen Sie Ihren Wunsch bitte den Mitarbeitenden im Krankenhaus bzw. im Hospiz mit und bitten Sie diese, telefonisch bei Ihrer Pastorin nachzufragen, ob sie zur Aussegnung ins Krankenhaus bzw. Hospiz kommen kann.

Nach der Aussegnung ist es sinnvoll, ein Beerdigungsinstitut zu benachrichtigen. Wenn Sie es wünschen, wird der Bestatter / die Bestatterin Ihren verstorbenen Angehörigen noch einige Stunden bei Ihnen im Haus lassen, damit Ihre Familie in Ruhe Abschied nehmen kann. Dies sollten Sie mit Ihrem Bestatter / Ihrer Bestatterin besprechen.

Trauerfeier

Wenn ein Mensch verstirbt, der uns wichtig ist, sehnen wir uns nach einem Wort, das uns erreicht, einer Hoffnung, die uns den Abschied und ein Weterleben mit dem leeren Platz und unserer Seite möglich macht.

Mit der kirchlichen Beerdigung möchten wir Ihnen für diesen Abschied Raum und Zeit, Sprache und Bilder anbieten. Was wir nicht in Worte fassen können, kann aufgenommen werden durch Worte und Bilder, die uns die Bbibel leiht. Erfahrungen von Menschen, die wie wir Tod und Abschied erleiden mussten. Der Trauergottesdienst würdigt die Kostbarkeit des Leben, um das Sie trauern. Er will Hoffnung geben, dass unsere Toten in Gottes Licht geborgen sind und will ermutigen für ein Weiterleben im Angesicht des Todes.

Für den Trauergottesdienst und die Beisetzung steht Ihnen auf jeden Fall eine unserer Pastorinnen zur Verfügung. Dieser Dienst ist, wie alle Dienste der Kirchengemeinde, selbstverständlich und kostenlos.

Wenden Sie sich im Trauerfall gerne dirket an eine unserer Pastorinnen. Sie wird mit Ihnen ein Trauergespräch führen, in dem über das Leben des Verstorbenen gesprochen wird, über Lieder und Texte und das Bibelwort anlässlich der Trauerfeier. Auch nach der Trauerfeier stehen Ihnen unsere Pastorinnen bei Bedarf gerne seelsorgerlich zur Seite.

Kontakte

Pastorin Gabriele Voigt

Pastorin Gesina Bräunig

 
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